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Endproben L'Orfeo im Theater an der Wien
17.07.10
Wiederaufnahme L'Orfeo im Theater an der Wien: Proben in Berlin
23.06.10
premiere of „The Spring“ at the Biennale Munich
08.05.10
Premiere "Tosca - the movie" im Fleetstreet Theater, Hamburg
25.03.10
Mozart Requiem beim Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf
23.09.09

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Je enger die Weltteile zusammenrücken, je selbstverständlicher sich Traditionen begegnen, desto wichtiger wird das Gespür für geistige und seelische Distanzen. Lin Wang studierte in ihrer Heimat China und in Europa, kennt westliche und östliche Kultur und weiß, dass sich beide nicht durch einen Willensakt kurzfristig verschmelzen lassen. Der lange Weg künstlerischer Synthese führt über radikale Individualität. 
Das Libretto ihrer Oper beruht auf einer Erzählung der Dichterin Can Xue, die zurückgezogen in China lebt. Außer mit den eigenen Traditionen beschäftigt sie sich lesend, bedenkend und übersetzend mit Literatur des Expressionismus und Surrealismus, mit Dichten und Denken aus Europa, Nord- und Südamerika. In ihren Texten durchkreuzen sich aktuelles Erleben, Erinnerung, Zeugnisse der Vergangenheit, Zeichen, Symbole, Visionen und Naturbilder. Wie Pflanzen seien ihre Werke: Ideen wachsen im Westen heran, „ich grabe sie aus und versetze sie in den tiefen Grund der langen chinesischen Geschichte. Meine Werke sind weder wie die aus dem Westen noch wie chinesische Werke, sondern meine eigene Schöpfung.“ In Can Xues Dichtungen werde die Welt transparent, so Lin Wang. „Ihr Schreiben setzt dort ein, wo Denken und Wahrnehmung aufhören. Sie schreibt über die Welt und über die Zeit, über den Tod, bis das Leben wieder beginnt. Ich kann nicht anders, als diese Rätsel auf meine Weise zu lösen oder zu beschreiben.“ Die Quelle, ihr Versiegen und ihr Wieder-Aufspringen werden zum Symbol des Prozesses, in dem Leben entsteht, gefährdet, verspielt, verloren und wieder gewonnen wird. Nicht die äußere Handlung entscheidet, nicht die Auseinandersetzung der Jian Yi, einer modernen Karrierefrau, mit Vermietern, Chefs und Karrieregesetzen, sondern das, was sich in den Personen zuträgt. Lin Wang bringt das Drama der Bewusstwerdung und der existenziellen Suche mit den Mitteln modernen Musiktheaters einschließlich Projektionen und Elektronik auf die Bühne. Es betrifft alle: Verfasser, Regie, Sänger, Musiker – und Publikum.

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Die Quelle
Die Quelle

details

Besetzung:

MUSIK UND KONZEPT: Lin Wang (*1976)

TEXT: Can Xue und Lin Wang

ENGLISCHE ÜBERSETZUNG: Karen Gernant und Chen Zeping

MUSIKALISCHE LEITUNG: Alexander Liebreich

REGIE: Andreas Bode

BÜHNE: David Schnell

KOSTÜME: Gwendolyn Jenkins

DRAMATURGIE: Hans-Georg Wegner

LICHT: Andreas Grüter

MITWIRKENDE: Steffi Lehmann (Sopran) Barbara Buffy (Mezzosopran) Bernhard Landauer (Countertenor) Loren Lang (Bass-Bariton) Christian Hübner (Bass) Uwe Kramer (Schauspieler) Wu Wei, Sheng Xu Fengxia, Sanxian u. Guzheng

Münchener Kammerorchester

 

Spieldauer: ca. 85 Minuten

Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Aufführungsrechte bei der Komponistin Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale

KOPRODUKTION: Münchener Biennale und Theater Bremen in Zusammenarbeit mit der EXPO 2010 Shanghai und dem Goethe-Institut

 

Uraufführung:

So 9. Mai, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:

Mo 10. Mai und Di 11. Mai, 20 Uhr

Gasteig/Carl-Orff-Saal

 

Weitere Aufführungen:

9. und 10. Oktober 2010 Shanghai/ EXPO

dates

date: 
Sat, 09/10/2010 - Sun, 10/10/2010
date: 
Sun, 09/05/2010 - Wed, 12/05/2010

press

Süddeutsche Zeitung: Handfeste und tiefsinnfreie Aktion

press date: 
11.05.2010
press release: 

Münchner Abendzeitung: Wenn einem die Welt erklärt wird

press date: 
11.05.2010
press release: 

Frankfurter Rundschau: Märchenfrosch und Metzger

"...eine bewundernswerte Leistung und genau genommen eine passende Ergänzung der stets mehrschichtigen, mit Ambivalenzen jonglierenden Inszenierung."

press date: 
11.05.2010
press release: