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The Orfeo of Andreas Bode doesn’t start between green hills and then switches to the dark netherworld, but starts off after a hypothetic catastrophe, the netherworld having become already part of the world above. The scenery, a landscape of sand, illustrates this imminently. The score is reduced to its basis and complemented with contemporary sounds and for this kind of music unusual instruments like the Hungarian dulcimer and the electric guitar. Five persons interpret all characters of the opera and sing Monteverdi’s choirs as soloist ensemble. They also have a central role not only as singers, but mainly as actors. Even the musicians act and take part of the play. The andreas bode company’s contemporary version of Orfeo is an exiting counterpoint to all the historical performances of this material.
Der Orfeo der andreas bode company beginnt nicht zwischen grünen Hügeln, um sich schließlich in das Abseitige der Welt zu wagen, sondern in einer Welt nach der hypothetischen Katastrophe, durch die die Unterwelt längst ein Teil der oberen Welt geworden ist. Im Bühnenbild, einer Landschaft aus Sand, wird dieser Gedanke unmittelbar sichtbar. Die nach Monteverdi überlieferte Partitur wurde mit Mitteln der zeitgenössischen Musik klanglich bearbeitet und wird mit einem teilweise ungewöhnlichen Instrumentarium wie Cymbalon und elektrische Gitarre interpretiert. Zu fünft interpretieren die Sänger/innen alle Figuren sowie die Chöre Monteverdis und stehen – neben der musikalischen – vor allem mit ihrer darstellerischen Leistung im Vordergrund. Die Musiker sind ebenfalls zugleich Darsteller und nehmen direkt am Bühnengeschehen teil. Diese zeitgenössische Version des Orfeo-Stoffes bildet einen spannenden Kontrapunkt zu Interpretationen der historischen Aufführungspraxis.
details
Ausführliche Projektbeschreibung als pdf:
Besetzung:
- Orfeo - Catrin Kirchner
- Sopran (Hoffnung, Musica, Euridice) - Friederike Adamski
- Sopran (Botin, Prosperina, Apollo) - Jennifer Porto
- Tenor (Hirte, Geist der Unterwelt) - Sviatoslav Martyncuk
- Bass (Charon, Pluto) - Titus Witt
- Sprecherin - Charlotte Pfeifer
- Gitarre - Johannes Öllinger
Wir bedanken uns bei unseren Förderern
- Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
- Fonds Darstellende Künste
- Zeit-Stiftung
- Hamburgische Kulturstiftung
- Oscar und Vera Ritter-Stiftung
- Ilse und Dr. Horst Rusch Stiftung mit freundlicher Unterstützung der Jeunesses Musicales Deutschland
- Feldtmann Kulturell
- Theaterhaus Mitte Berlin
Rahmendaten:
Oper für fünf Sänger, ein Sprecher, neun Instrumentalsolisten und Dirigent;
Produktion in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln (eigene Fassung);
Erstaufführung: 15. Dezember 2006, Kampnagel Hamburg, 9 Aufführungen bis 7. Januar 2008;
Wiederaufnahme Radialsystem V in Berlin am 7., 9. und 10. Februar 2007;

















